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Meine Cornwall Reise

Im Mai war ich zwischen meinen Abitur Prüfungen und der Zeugnisvergabe fünf Tage mit meiner Mutter in Devon und Cornwall unterwegs. Das war mein Geburtstagsgeschenk für sie, da sie für die in Deutschland bekannten Rosamunde Pilcher Filme schwärmt. Nach langer Überlegung haben wir uns dann dazu entschlossen eine Busreise zu machen.

 

Cornwall und Devon sind unglaublich schön. Wir haben in den paar Tagen natürlich nicht so viel sehen können, aber einige Orte haben uns wirklich verzaubert. Unser erstes Ausflugsziel war Polperro, ein kleiner Ort, der als Piratenbucht bekannt ist. Durch diesen malerischen Fischerort fließt der Fluss „Pol“, auf dem allerdings keine Fischerei mehr betrieben wird. Besonders bekannt ist das Schmuggler Museum, welches von der Geschichte des ehemals gewinnbringenden Schmuggels an der Südküste Englands erzählt.

 

St. Ives

Ein anderer Ort, den ich nur sehr empfehlen kann ist St. Ives. Ich habe in meinem Leben noch nie so klares, blaues Wasser gesehen und werde diesen Anblick vermutlich niemals vergessen. St. Ives ist eine absolute Touristenstadt und absolut nicht für Leute zu empfehlen, die lieber ihre Ruhe haben. Wer kein Problem damit hat durch leicht überfüllte Straßen zu Laufen, sollte sich diesen Ort allerdings nicht entgehen lassen. Eine beliebte Freizeitbeschäftigung schient in diesen Ort sowohl das Krabbenfischen, als auch das Springen ins kalte Wasser von möglichst hohen Stellen. Ich hätte mir auch gerne einen Neoprenanzug angezogen, um das mal auszuprobieren.

Dartmouth

Mein absolutes Highlight war die Fahrt nach Dartmouth mit einer historischen Lokomotive. Ich habe mich gefühlt, als hätte ich grade einen Brief von Dumbledore höchstpersönlich bekommen und wäre nun auf dem Weg nach Hogwarts. Die Lokomotive sah von innen zwar nicht halb so zauberhaft aus wie bei Harry Potter und der echte Hogwarts Express fährt ja auch durch Schottland, aber das Feeling hat trotzdem gepasst. Dartmouth an sich ist ein recht schöner Ort in dem man auch sehr gut shoppen kann. Einziges Manko dieser Stadt sind die viel zu intelligenten Möwen. Wer nicht auf sein Essen aufpasst, wie ein Hund auf seinen Knochen muss dort leider hungrig bleiben… oder drinnen essen.

 

 Was mich ebenfalls begeistert hat war das Essen in Cornwall. Mir wurde immer gesagt, die Engländer können nicht kochen, aber das stimmt nicht. Vor allem süße Sachen haben die unglaublich gut drauf. Ich bin ein riesen Fan von Cornish Pasties und Fudge seit ich dort war. Scones mit Clotted Cream kannte ich schon vorher, aber ich muss zugeben, dass sie auf der Insel wesentlich besser geschmeckt haben. Die Kombination von Fleisch und Minze ist auch gar nicht so schlecht, wie immer alle denken.

 

Ich habe mich während dieser fünf Tage wirklich in Großbritannien verliebt und ich hoffe, dass ich bald noch mehr von dieser Insel entdecken kann.

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