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Reisetagebuch New York - Das kostet dich keinen Dollar!

New York ist keine günstige Stadt, jedenfalls nicht für den Normalbürger. Wer hier her reist, hat oft dafür gespart und auch wenn die meisten Sehenswürdigkeiten ihr Geld wert sind, gibt es doch ein paar Dinge, die man kostenlos sehen kann. Diese Sechs Sehenswürdigkeiten kosten dich keinen Cent! 

Sharon McCutcheon

Brooklyn Bridge

Die Brooklyn Bridge wird vor allem für romantische Spaziergänge am Abend vorgeschlagen, ich kann mir sehr gut vorstellen warum, auch wenn ich nicht so einen Spaziergang hatte. 

Auch wenn es verboten ist auf dieser Brücke Liebesschlösser anzubringen, versuchen es einige Paare doch immer wieder. 

 

Die Brücke gehört zu den ältesten Hängebrücken in den USA, ist etwa 1,8 Km lang und führt über den East River. In Brooklyn gibt es sehr schöne Parks, die man nach dem Spaziergang besuchen kann und von der anderen Seite sind es zu Fuß nur etwa 20 min zum 9/11 Memorial. 

Little Italy und Chinatown

Little Italy und Chinatown liegen nebeneinander und zur richtigen Jahreszeit hat man hier einen schönen kleinen Urlaub im Urlaub. Als ich in New York war, feierten die Chinesen ihr chinesisches Neujahr. Das wollte ich schon immer mal in China erleben, was ich bisher nicht geschafft habe, aber immerhin in New York wurde richtig gefeiert. Wäre dies kein Feiertag gewesen, hätten wir hier auch traditionelles Chinesisches Essen bekommen können. Nachden die Geschäfte aber wieder öffneten, waren sie so überlaufen, dass wir keinen Platz bekamen. 

Neben chinesischem Essen kann man hier auch in einen Tempel gehen und traditionelle Dekoration bestaunen, oder kaufen. 

 

Etwas weniger exotisch fällt Little Italy aus, aber auch hier kann man  gut etwas Zeit verbringen.  Wer möchte kann hier sehr Preiswert essen, oder Souvenirs shoppen.

 

Was mich ebenfalls sehr begeisterte, waren die vielen schönen Graffitis rund um Little Italy und China Town. Diese sind nicht bloßes gekrakel auf Hausfassaden, sondern echte Kunst. Die Umgebung ist wie eine große kostenlose Gallerie. 

Times Square

Echte New Yorker meiden diesen Platz in den meisten Fällen. Es ist wirklich sehr voll mit Touristen und natürlich versuchen immer wieder Einheimische diese Touristen übers Ohr zu hauen. Das kann sehr teuer werden!

 

Trotzdem sollte man sich dieses Spektakel von Reklametafeln nicht entgehen lassen und auch ein bisschen Window-Shopping lohnt sich hier. Souveniers sollte man hier nicht kaufen, denn diese sind unglaublich teuer. 

 

neben einem Lichtermeer bietet der Times Square auch jede menge Straßenkünstler und ab und zu finden hier Events statt, wie zum Beispiel Live Musik, Sport und Yoga Trainings, Flashmobs, Box Kämpfe und vieles mehr. 

 

Für Ausländische Touristen ist es natürlich sehr verlockend Silvester auf dem Times Square zu feiern. Dabei muss man beachten, dass es hier sehr voll wird. Einige Leute sind schon Tage vorher dort, um sich den besten Platz zu angeln. Ob es das wert ist muss man für sich selbst entscheiden. 

American Museum of Natural History

Das American Museum of Natural History ist ein "Muss" für jeden Low-Budget Reisenden in New York und das aus einem ganz einfachen Grund. Hier kannst du was lernen ohne einen Cent dafür zahlen zu müssen. 

Es gibt im AMNH einen  Bazahl-was-du-willst Preis. Das bedeutet jeder kann das bezahlen was er sich leisten kann, oder sogar kostenlos in die meisten Ausstellungen gehen. Vorgeschlagen werden Preise zwischen 23-13$. Für die Sonderausstellungen muss jedoch extra gezahlt werden. 

 

Ohne Sonderausstellungen kann man trotzdem einen ganzen Tag im Museum verbringen. Das lohnt sich vor allem wenn das wetter nicht so ganz mitspielt. 

Central Park

Im Central Park sollte man unbedingt mal gewesen sein, egal zu welcher Jahreszeit. Ich war an einem sonnigen Wintertag dort und es war super schön. Da der Park so groß ist, gibt es einfach unglaublich viel zu entdecken. Die grauen Eichhörnchen haben mich damals besonders fasziniert. Einige von ihnen, konnte man sogar füttern. 

 

Der Park bietet so viele Möglichkeiten einen Tag zu verbringen. Im Sommer gibt es kostenlose Shakespeare Vorstellungen, die man sich ansehen kann, man kann einen wunderbaren Ausblick von Belverde Castle genießen, sich einen Obelisken ansehen oder nach dem versteckten Vermessungsbolzen suchen. Letzteres hört sich erstmal vielleicht langweilig an, tatsächlich ist aber ziemlich schwer den Bolzen zu finden, der im 19. Jahrhundert genutzt wurde um die Stadt zu vermessen. Diese Bolzen gab es an jeder Kreuzung in New York, der im Central Park ist allerdings der letzte, den man noch sehen kann. 

Ich habe ihn übrigens nicht gefunden.

Wall Street

Für Leute, die nicht sonderlich an der Wirtschaft interessiert sind, scheint die Wall Street vielleicht nicht gerade attraktiv. Da diese Straße allerdings sehr bekannt ist, würde ich trotzdem empfehlen sie mal anzusehen. Die Straße im Süden von Manhatten bildet die den Mittelpunkt des New Yorker Finanzdistrikts und bietet ein hervorragendes Ziel im Anschluss an Touren zur Freiheitsstatue, Ellis Island oder zum 9/11 Memorial.  

 

Die größte Börse der Welt befindet sich übrigens in der Wallstreet Nummer 11. Die Balkone des Gebäudes hat jeder schon mal im Fernsehen gesehen. Leider gibt es hier keine Führungen mehr. 

 

Eine besondere Sehenswürdigkeit in dieser Straße ist der sogenannte Charging Bull. Die Bronzestatue soll den Optimismus und Erfolg der Finanzen symbolisieren. 

 

Der Low-Budget Reisende sollte auf jeden Fall die Eier des Bullen streicheln. Das hört sich jetzt vielleicht seltsam an, es soll aber Glück und Reichtum bringen. Möglicherweise hilft es ja. 

 

Die Wallstreet erlebt man am besten unter der Woche zu Zeiten wo hier gearbeitet wird. Abends oder Nachts ist diese Straße so gut wie tot und am Wochenende halten sich hier hauptsächlich Touristen auf. 

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