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Wenn du einen Tag in Bremen bist...

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Wer nach Deutschland reist denkt meist an Städte wie Berlin, Hamburg oder München. Bremen ist im Vergleich ziemlich klein, aber nicht weniger traditionsreich und auf jeden Fall einen Besuch wert. Wer nur kurze Zeit in dieser Stadt bleibt wird aber merken, dass es auch seine Vorteile haben kann klein zu sein, denn die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kann man vom Bahnhof aus zu Fuß erreichen. In Bremen bist du selten lange unterwegs, um die schönsten Plätze zu erreichen!

...schau dir an was es auf dem Marktplatz zu sehen gibt

Der Marktplatz mit dem riesigen Hanseatenkreuz ist das Zentrum der Stadt. Um diesem Punkt sind viele wichtige Sehenswürdigkeiten verteilt, wie das Rathaus, welches Unseco Weltkulturerbe ist, die Stadtmusikanten, der Roland oder der  Bremer Dom. Hier finden auch oft Demos, Aktionstage oder andere veranstaltungen statt. Irgendwas interessantes gibt es fast immer zu sehen.

 

Der Bremer Roland symbolisierte im Mittelalter, dass die Stadt Handel treiben darf. Da dies damals extrem wichtig für die Stadt war ranken sich viele Mythen und Sagen um diese Statue. Dass der Roland den Bremern immer noch wichgig ist sieht man auch zu besonderen Tagen, zum Beispiel wenn er Geburtstag hat, oder zum Freimarkt, wenn er ein riesiges Lebkuchenherz bekommt. 

...entdecke was es unter dem Dom zu sehen gibt

Wer denkt, dass es Mumien nur in Ägypten gibt, kann sich im Keller des Doms vom Gegenteil überzeugen. Hier wurden im 17. Jahrhundert durch Zufall mehrere Mumien entdeckt, die man sich heute noch ansehen und nebenbei etwas über die Bremer Geschichte lernen kann. Erwachsene zahlen für ein Kombiticket nur 3 Euro, mit dem sie auch in den Turm gehen und über Bremen schauen können. 

...einmal auf den Spuckstein spucken

In Bremen lebte einmal eine Frau namens Gesche Gottfried, die lange Zeit auch "Engel von Bremen genannt wurde". Bis man dann herausfand, dass sie fünfzehn Leute mit Arsen vergiftet und getötet hatte. An der Stelle wo der Spuckstein zu finden ist wurde sie entweder Hingerichtet oder er markiert die Stelle wo ihr Kopf hinrollte. Heute spucken Bremer auf den Stein, um ihre Abscheu gegenüber Serienmorden auszudrücken.

... hol dir ein bisschen Glück bei den Stadtmusikanten

"Weißt du was?" sprach der Esel, "ich gehe nach Bremen und werde dort Stadtmusikant, geh mit und laß dich auch bei der Musik annehmen."

 

Die Stadtmusikanten sind aus Bremen nicht wegzudenken, auch wenn sie eigentlich gar keine Musikanten geworden sind.  Trotzdem ist die Geschichte über vier ausgediente Nutztiere, die sich ein besseres Leben suchen überall und in vielen Sprachen zu finden. 
Über die Stadtmusikanten am Marktplatz sagt man, dass es Glück bringt die Beine und die Schnauze des Esels zu streicheln. Probieren kann man es ja mal! 

 

Bremen selbst beherbergt unzählige Statuen und Figuren des tierischen Quartetts. So kann man sie in der Böttcherstraße, im Ratskeller oder im Bürgerpark finden. Es ist eigentlich unmöglich nach Bremen zu kommen und die Stadtmusikanten nicht zu sehen. 

...schau dir das Glockenspiel in der Böttcherstraße an

Die Böttcherstraße ist eine Klasse für sich. Hier findest du architektonisch auffallende Häuser, die überwiegend Läden mit Kunsthandwerk oder Souvenirs beherbergen. Als Kind habe ich es geliebt dort in den Süßigkeitenladen zu gehen und mir ein "Knäck" zu holen, aber Vorsicht, die sind extrem klebrig. Eine typische Bremer Süßigkeit ist der Bremer Babbeler, eine Art Hustenbonbon. Zu bestimmten Tageszeiten kann man in Böttcherstraße aber auch etwas anderes bestaunen. Hier befindet sich nämlich auch ein Glockenspiel und ein Turm der zur Melodie verschiedene Bildtafeln mit Entdeckern zeigt. Den ein oder anderen kennst du bestimmt!
Lass dir auch auf keinen Fall die Ständige Vertretung entgehen. Hier kann man sich in bezauberndem Ambiente ein Stück deutscher Gesichte ansehen und kulturell orientierte Speisen und Getränke probieren.  

... bummel durch den Schnoor

Schnoor ist Plattdeutsch und bedeutet Schnur. Und wie eine Schnur kann man sich diesen "Stadtteil" auch vorstellen. Es gibt keine richtigen Straßen, die Häuser sind dicht an dicht gebaut und die Wege und Gänge sind oftmals breit genug, dass sich zwei Menschen aneinander vorbeiquetschen können. Klingt erstmal nicht so gut, das gebe ich zu, aber der Schnoor ist ein Stück Bremer Gesichte und einer der letzten Orte an dem man sehen kann, wie die Leute in der frühen Stadtgeschichte gelebt haben. 


Wer die Harry Potter Filme gesehen hat wird sofort an die Winkelgasse denken. Im Schnoor finden sich neben kleinen Cafes und allem was das Touristenherz begehrt Kunsthandwerk Geschäfte, Buchläden und sogar das kleinste Hotel der Welt. Am Wochenende kann es hier schon mal sehr voll werden!

...trink ein kühles Bier an der Schlachte

Auch die Schlachte ist zu Fuß leicht zu erreichen. Wo früher mal viele Schiffe angelegt haben und reger Handel getrieben wurde, ist jetzt eine Flaniermeile für Einheimische und Touristen. Hier reihen sich Cafes und Bars und Biergärten aneinander. Im Winter findet hier der der Schlachtezauber statt, ein Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt und Sonntags kann man ein Schnäppchen auf dem Flohmarkt schießen. 
Die Schlachte ist ein wunderbarer Ort um zu entspannen und an einem warmen Sommertag ein kühles Bier zu trinken. Lokale Sorten gibt es in Bremen genug!

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