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Was ist "Adopt a student" ?


Einen Studenten adoptieren, was soll das denn heißen? Diese Frage hat sich wohl jeder gestellt, bevor er dem Patenprogramm der Hochschule Bremen beigetreten ist. "Adoptieren" ist ein Begriff, den wir eher mit Kindern oder Tieren in Zusammenhang bringen, die unsere Hilfe benötigen. Aber brauchen Austauschstudenten nicht auch ein bisschen Hilfe?

 

Stell dir vor du hast die Möglichkeit ein Jahr in ein anderes Land zu gehen, um die Kultur kennen zu lernen, neues Essen zu probieren und die Sprache zu lernen. Das ist nicht einfach wenn man alleine ist. Die Austauschstudenten erleben grade genau dieses Abenteuer und ich bin mir sicher, dass sie gegen ein bisschen Hilfe nichts einzuwenden haben. 

 

Jährlich kommen etwa 300 Austauschstudenten nach Bremen, um hier ein bis zwei Semester zu studieren. Das "Adopt-a-student" program soll den Studenten helfen besser in diesem, für sie fremden, Land zurecht zu kommen. Dabei fördert es den kulturellen Austausch zwischen den Paten und den Studenten. Die Gaststudierenden sollen so einen Einblick in das Alltagsleben in Deutschlamd bekommen. Wie leben die Deutschen? Was essen sie? Wie verbringen sie ihre Freizeit? Es gibt viele Fragen, die unseren ausländischen Studenten auf der Zunge brennen.  Die Paten sollen dabei natürlich auch nicht zu kurz kommen. Ich bin mir sicher, dass auch ihre Fragen beantwortet werden und sie eine Menge lernen können.

Welche Vorteile haben Paten vom Programm?

Nach 10 Jahren Erfahrung kann ich nur sagen, dass Paten genau so viele Vorteile von dem Programm haben wie Studenten. Meine Englischkenntnisse haben sich sehr verbessert und es war mir möglich ein paar Sätze in vielen anderen Sprachen zu lernen.  Das ist vor allem im Urlaub immer wieder nützlich. Apropos Urlaub: Wer Leute auf der ganzen Welt kennt reist günstiger und entdeckt spannende Orte, fern ab vom typischen Tourismus. Mal ganz davon abgesehen waren unsere Adopt-Studenten immer sehr hilfsbereit und haben gerne geholfen wo es ging.

Osterfeuer
Osterfeuer

Sind bestimme Voraussetzungen nötig?

Es ist von Vorteil Englisch zu sprechen, das muss aber nicht perfekt sein. Mein Onkel spricht kein Wort Englisch und kommt mit den Studenten super klar. Kommunikation geht immer irgendwie. Zeit ist etwas das man haben sollte. Da es um den kulturellen Austausch geht, sollte man auch Zeit in diesen investieren können. 

Was soll ich mit den Studenten machen?

Ganz einfach das wofür Zeit ist und was man für wichtig empfindet. Wer gerne kocht, kann sich zum kochen verabreden, wer gerne wandern geht, kann die Studenten mitnehmen und Sportler können gemeinsam Sport treiben. Es kann auch Spaß machen mal etwas neues kennen zu lernen und sollte auf jeden Fall offen für alle möglichen Ideen sein. 

Bremer Freimarkt
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