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Große Pötte und kleine Züge

*unbezahlte Werbung

Ich wohne nun schon seit zwei Jahren in Hamburg und hatte bis vor kurzem einen wichtigen Punkt auf meiner Bucket Liste noch nicht abgehakt. Die Hansestadt ist für viele Dinge bekannt, wie den Michel, die Elbphilharmonie oder lange Staus vor dem Elbtunnel, aber das Miniatur Wunderland ist wohl eine der meistbesuchtesten Sehenswürdigkeiten. An einem Samstag haben mein Freund und ich dann kurzfristig entschieden uns die Miniaturwelten endlich  einmal anzusehen und mit dem Kombi Ticket Große Pötte & kleine Züge hatten wir vorher sogar noch eine interessante Hafenrundfahrt. 

Der Ausflug begann in der Speicherstadt mit der kleinen Hafenrundfahrt auf Barkassen. Diese sind sogar überdacht und beheizt, also bleibt man auch beim typischen Hamburger Schietwetter trockenen Fußes. Hierbei werden dir nicht alle möglichen Zahlen und Fakten um die Ohren gehauen, wissenswertes und lustige Geschichten kommen aber trotzdem nicht zu kurz. Während der Fahrt haben wir aber nicht nur den Hafen aus einem völlig neuen Blickwinkel gesehen und erfahren warum jedes Jahr unglaublich viele Container im Meer versinken, sondern auch neue Sehenswürdigkeiten kennen gelernt, die wir noch besuchen müssen. In Hamburg gibt es nämlich noch mehr Museumsschiffe alls die Rickmer Rickmers, ein U-Boot aus Russland zum Beispiel. 

Die Hauptattraktion des Abends war natürlich das Miniatur Wunderland. Auch wenn mich Modeleisenbahnen nicht wirklich interessieren, hat dieser Ort einen ganz besonderen Reiz. Natürlich geht es hier auch um Züge, immerhin wurde die Miniturlandschaft durch die Schienenverbindungen ins Guinnessbuch der Rekorde aufgekommen, die einzelnen Landschaften bieten aber noch so viel mehr zu entdecken. 

Gleich am Eingang bekommt man einen Reisführer, der nicht nur über die gebauten Landschaften und die dortigen Sehenswürdigkeiten informiert, sondern auch 15 Figuren zeigt, die man dort suchen und finden kann. Zusätzlich dazu kann man auch überall Knöpfe drücken und die Figuren suchen, die sich dann bewegen. 

Eine weitere Besonderheit war, dass wir die Möglichkeit hatten unter die Schweiz und hinter Amerika zu gucken. Durch den Blick hinter die Kulissen können wir uns vorstellen wie aufwendig es überhaupt ist das Wunderland zu pflegen und am Laufen zu halten. Der Staub fällt ja leider nicht im Maßstab 1:87 auf das Wunderland hinab. So haben wir zusätzlich noch nach Reinigungsklappen und Trittflächen Ausschau gehalten.

Ich würde jedem der die Möglichkeit hat empfehlen einmal ins MiWuLa zu gehen. Es ist nicht nur ein schöner Zeitvertreib bei Hamburger Schietwetter, sondern ein Ort der extrem viel Freundlichkeit und Weltoffenheit ausstrahlt. 
Zu bestimmten Tagen kommt man sogar ins Wunderland, wenn man es sich nicht leisten kann und das finde ich ist eine super Aktion! 

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